Referenzen - Verbindungen die halten!

"50 Hertz" SuedOst Link

03-2024 bis 10-2024

BGU Manager

Der SuedOstLink hat das Hauptziel, Strom aus erneuerbaren Energien von Nord- und Ostdeutschland nach Bayern zu transportieren. Dies ist notwendig, da im Süden schrittweise große konventionelle Kraftwerke vom Netz genommen werden. Gleichzeitig soll Deutschland im Rahmen der Energiewende bis 2050 überwiegend mit Strom aus regenerativen Quellen versorgt werden.


Der Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz ist für die Leitung von Klein Rogahn bis zur Landesgrenze zwischen Thüringen und Bayern verantwortlich. In Bayern plant und baut TenneT die Erdkabelverbindung von Münchenreuth im Landkreis Hof bis zum Netzverknüpfungspunkt ISAR im Landkreis Landshut. Hierfür wird die Leitung in mehrere Abschnitte unterteilt: C1 (von Münchenreuth nach Marktredwitz), C2 (von Marktredwitz nach Pfreimd), D1 (von Pfreimd nach Nittenau), D2 (von Nittenau nach Pfatter), D3a (von Pfatter bis zur A92 bei ISAR) und D3b (Konverterbereich ISAR).


Bevor mit den Bauarbeiten für das Gleichstrom-Erdkabel begonnen werden kann, erfolgt die Festlegung des Trassenverlaufs in einem zweistufigen Genehmigungsverfahren. Dieses Verfahren umfasst die Bundesfachplanung sowie das Planfeststellungsverfahren. Die rechtliche Grundlage dafür bildet das Netzausbaubeschleunigungsgesetz (NABEG). Die zuständige Genehmigungsbehörde für das Projekt SuedOstLink ist die Bundesnetzagentur (BNetzA).

"DOOSAN" Errichtung MHKW Wiesbaden

10-2023 bis 03-2024

QM Management

Das Müllheizkraftwerk (MHKW) Wiesbaden, realisiert von Doosan Lentjes, ist ein bedeutendes Projekt für die nachhaltige Abfallbewirtschaftung und Energieerzeugung in der Region.


Ziel des MHKW Wiesbaden ist es, den anfallenden Abfall aus der Stadt und den angrenzenden Gebieten umweltgerecht zu entsorgen und gleichzeitig wertvolle Energie zu gewinnen.


Bei der Planung des MHKW Wiesbaden wurden strenge Umweltauflagen berücksichtigt. Die Anlage nutzt fortschrittliche Technologien zur Abgasreinigung und leistet somit einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes sowie zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in der Region. Zudem ist das Projekt Bestandteil des kommunalen Abfallwirtschaftskonzepts, das Abfallvermeidung und Recycling unterstützt.

"VYNOVA" Neubau DeMin-Anlage

08-2023 bis 12-2024

Projektkoordinator

Dieses Projekt umfasste den Rückbau und die anschließende Neuerrichtung einer Demineralisierungsanlage, die zur Herstellung von demineralisiertem Wasser (Dionat) für Kesselspeisewasser verwendet wird. Um die durchgängige Versorgung der Kesselanlagen während des Projekts sicherzustellen, wurde zunächst eine mobile DeMin-Anlage eingerichtet. Diese temporäre Anlage ermöglichte eine ununterbrochene Produktion von hochwertigem Kesselspeisewasser, das frei von Mineralien und Verunreinigungen ist, wodurch Korrosionsschutz und Effizienz der Kessel gewährleistet wurden.


Nach Inbetriebnahme der mobilen Anlage begann der kontrollierte Rückbau der alten Demineralisierungsanlage. Dabei wurden die verschiedenen Anlagenteile, darunter Filter, Ionenaustauscher und Rohrleitungen, fachgerecht abgebaut und entsorgt. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei der umweltgerechten Entsorgung von Komponenten, die mit chemischen Regenerationsmitteln wie Säuren und Laugen in Kontakt gekommen waren.


Nach erfolgreicher Inbetriebnahme und einem umfassenden Testlauf der neuen Anlage konnte die mobile DeMin-Anlage demontiert werden, und der Betrieb auf die feste Anlage umgestellt werden. Dank der neuen Demineralisierungsanlage wird nun eine konstante Versorgung mit hochwertigem Kesselspeisewasser gewährleistet, das den Anforderungen moderner Industrieanlagen entspricht und die Lebensdauer der Kessel deutlich verlängert.

"KENOW" Neubau Klärschlammverbrennungsanlage

03-2023 bis heute

Oberbauleitung

Kläranlagen reinigen das Abwasser aus Städten und Gemeinden durch einen stabilen und umweltfreundlichen Prozess, mit dem Ziel, sauberes Wasser in den natürlichen Wasserkreislauf zurückzuführen. Neben dem gereinigten Abwasser ist Klärschlamm der größte Abfallstrom, der in einer Kläranlage entsteht. Im Faulturm werden die organischen Stoffe im Schlamm so weit reduziert, dass dieser die Konsistenz feuchter Erde annimmt und keinen unangenehmen Geruch mehr entwickelt. Im Gegenteil: Er weist dann einen erdigen Duft auf. Klärschlamm enthält wertvolle Nährstoffe, insbesondere Phosphor, der für alle Lebewesen unerlässlich ist. Daher wird Klärschlamm in der Landwirtschaft als Dünger verwendet und auf die Felder ausgebracht – eine Praxis, die in Zukunft jedoch verboten werden soll.


Der Bundesgesetzgeber verlangt von Betreibern großer Anlagen, wie den Bremer Kläranlagen, dass sie spätestens ab 2029 eine thermische Verwertung des Klärschlamms sicherstellen. Um dieser gesetzlichen Anforderung gerecht zu werden, haben die vier Kooperationspartner Oldenburgisch-Ostfriesischer Wasserverband (OOWV), swb Erzeugung AG & Co. KG (swb Erzeugung), EWE WASSER GmbH (EWE WASSER) und Hansewasser Ver- und Entsorgungs-GmbH (HVE) die Klärschlammentsorgungsgesellschaft Nordwest (KENOW) ins Leben gerufen.

"SVZ" HKW Lankow

07-2022 bis 10-2022

Fachbauleiter Rohrbau

Am Energiestandort Lankow der Stadtwerke Schwerin befinden sich neben dem Geothermie-Heizwerk und der Brunnenstube auch das Heizkraftwerk Lankow, häufig als HKW Lankow bezeichnet. Seit 1994 versorgt diese Anlage die Stadt Schwerin mit Fernwärme und Strom.


Das HKW hat eine Fernwärmeleistung von 22 Megawatt und nutzt das umweltfreundliche Verfahren der Kraft-Wärme-Kopplung. Durch den Einsatz von Erdgas als Primärenergieträger werden sowohl Strom als auch Fernwärme gleichzeitig erzeugt, wodurch die Effizienz der Erdgasnutzung besonders hoch ist.


Das HKW Lankow wurde bis Ende 2023 umfassend modernisiert. Mit der Integration modernster Technologien konnten die Emissionswerte signifikant gesenkt werden. Zudem verbessert sich der Jahreswirkungsgrad merklich um nahezu zehn Prozent, wodurch wertvolle Ressourcen bei konstanter Leistung eingespart werden. 


Die neue Gasturbine ist bereits in der Lage, bis zu zehn Prozent Wasserstoff zu nutzen; nach einer weiteren Umrüstung kann der Wasserstoffanteil sogar auf 20 Prozent erhöht werden.

"GASCADE" Anlandestation Nordstream II

01-2022 bis 12-2022

Controlling und Aufmaßprüfung

Die Gascade Anlandestation für die Nord Stream 2-Pipeline ist ein bedeutendes Projekt, das die landseitige Anbindung der Nord Stream 2-Gasleitung an das deutsche Erdgasnetz ermöglicht.


Die Anlandestation befindet sich in Lubmin, Mecklenburg-Vorpommern, in unmittelbarer Nähe zur Ostseeküste. Diese strategische Lage ermöglicht einen direkten Zugang zur Pipeline und zu den bestehenden Erdgastransportinfrastrukturen


Empfangsanlage: Hier wird das Erdgas aus der Nord Stream 2-Pipeline empfangen und aufbereitet. Dazu gehören Gasfilter und Druckregelanlagen, die sicherstellen, dass das Gas die erforderlichen Qualitäts- und Druckstandards erfüllt.


Verdichterstationen: Diese Stationen sind entscheidend für den Druckaufbau des Gases, um es effizient in das Netz einzuspeisen. Sie sind mit modernen Technologien ausgestattet, die den Energieverbrauch optimieren und die Emissionen minimieren.


Erdgasüberwachung: Um die Sicherheit und die Qualität des eingespeisten Gases zu gewährleisten, sind verschiedene Überwachungs- und Steuerungssysteme integriert. Diese Systeme ermöglichen eine Echtzeitüberwachung der Gasparameter und eine schnelle Reaktion im Falle von Unregelmäßigkeiten.

"TenneT" Südlink Baugrunduntersuchung

11-2021 bis 09-2024

BGU Management

Mit einer Gesamtlänge von etwa 700 Kilometern und einer Übertragungskapazität von vier Gigawatt stellt SuedLink das größte Infrastrukturprojekt der Energiewende in Deutschland dar. Diese leistungsstarke und flexible Gleichstromleitung trägt dazu bei, erneuerbare Energien effektiver in unser Stromnetz zu integrieren und gewährleistet somit auch in Zukunft eine stabile und sichere Stromversorgung.


SuedLink umfasst zwei HGÜ-Verbindungen (Höchstspannungs-Gleichstrom-Übertragung), die von Wilster und Brunsbüttel im Norden bis nach Bergrheinfeld und Großgartach/Leingarten im Süden Deutschlands verlaufen. Jede dieser Verbindungen soll eine Übertragungskapazität von zwei Gigawatt erreichen, was insgesamt vier Gigawatt ergibt. Diese Leistung entspricht in etwa der von vier Atomkraftwerken und ermöglicht die Versorgung von rund zehn Millionen Haushalten mit Strom.

"GASUNIE" Neubau Erdgastransportleitung ETL 178

03-2021 bis 05-2022

Qualitätssicherung Beschichtung

Das Projekt ETL 178 umfasst den Neubau einer Erdgastransportleitung zwischen Walle und Wolfsburg und ist ein bedeutendes Vorhaben zur Erweiterung und Modernisierung der Erdgasinfrastruktur in Deutschland. 


Das Hauptziel des Projekts ETL 178 ist die Gewährleistung einer zuverlässigen und effizienten Erdgasversorgung in der Region. Die neue Transportleitung soll die bestehende Infrastruktur entlasten und den Transport von Erdgas über längere Distanzen verbessern.


Die Leitung wird in einem bestimmten Durchmesser (z.B. DN 300) ausgeführt, um den Anforderungen an den Druck und das Transportvolumen gerecht zu werden.

Die neue Leitung wird in der Lage sein, sowohl L-Gas als auch H-Gas zu transportieren, um den verschiedenen Anforderungen der Endkunden gerecht zu werden.

"OGE" Neubau ZEELINK Erdgastransport Leitung

12-2020 bis 06-2021

Qualitätssicherung Beschichtung

ZEELINK ermöglicht die Anbindung neuer H-Gas-Quellen aus Nord, Süd und West an das deutsche Erdgasnetz. Somit spielt die Erdgasfernleitung eine zentrale Rolle als Verbindungselement für den Gastransport von Nord nach Süd. Die Aufgabe von ZEELINK besteht darin, die erforderlichen Kapazitäten für die schrittweise Umstellung der L-Gas-Gebiete sicherzustellen. 

Derzeit wird Erdgas in zwei verschiedenen Varianten verwendet, die sich vor allem im Methangehalt und Brennwert unterscheiden: L-Gas (niedriger Brennwert) und H-Gas (hoher Brennwert). Sechs Millionen Endgeräte für Heizung, Warmwasserbereitung und industrielle Anwendungen nutzen derzeit L-Gas, was etwa 25 Prozent des Gesamtmarktes ausmacht. Allerdings wird die Verfügbarkeit von L-Gas bis 2030 voraussichtlich um rund 90 Prozent zurückgehen, hauptsächlich aufgrund sinkender Fördermengen in den Niederlanden und Deutschland.

"OGE" Neubau Verdichterstation Würselen

03-2019 bis 09-2020

Fachbauleitung Rohrbau

Eine Verdichterstation sorgt dafür, dass Erdgas in Fernleitungen mit dem erforderlichen Druck und der nötigen Menge transportiert wird. Während des Transports verliert das Erdgas Druck – sowohl durch innere Reibung zwischen den Gasmolekülen als auch durch die äußere Reibung an der Rohrwand. Dieser Druckverlust zwischen Ein- und Ausgang wird in der Verdichterstation wieder ausgeglichen bzw. erhöht.


In der Verdichterstation Würselen bilden drei Verdichtereinheiten das Herzstück der Anlage. Es handelt sich dabei um Elektroverdichter, die mit modernen Elektromotoren betrieben werden und somit keinerlei Schadstoffemissionen verursachen. Die notwendige Leistung für den Antrieb wird vom Umspannwerk am Aachener Kreuz in unmittelbarer Nähe bereitgestellt.

"STORAG Etzel" Trassenbefliegung

01-2019 bis 02-2019

Drohnen Inspektion

Gemäß den Vorgaben des Betreibers werden die Pipelinetrassen regelmäßig aus der Luft überwacht.


Dabei werden sowohl der Schutzstreifen als auch das umliegende Gelände auf Bauaktivitäten, landschaftliche Veränderungen und potenzielle Öl- oder Gasaustritte überprüft.


Auffälligkeiten werden umgehend schriftlich und mit Fotos dokumentiert. Im Falle einer akuten Gefahr wird der Betreiber sofort benachrichtigt, damit unverzüglich Maßnahmen ergriffen werden können.

"STORAG Etzel" Reha Südfeld Phase II

01-2018 bis 02-2019

Oberbauleitung


Im Rahmen des Projekts "Südfeldsanierung" modernisiert STORAG ETZEL schrittweise das Feldleitungssystem und die Verteilerstationen für Seewasser, Sole und Öl, um einen sicheren und umweltschonenden Betrieb auch langfristig sicherzustellen. Dafür wird eine Investitionssumme von 38 Millionen Euro bereitgestellt.


2019 wurden die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt erfolgreich abgeschlossen. Die Bauarbeiten für die Abschnitte 3 und 4 der Südfeldsanierung werden im Jahr 2020 planmäßig fortgesetzt.